Empfehlung 05.12.25

Biotech-Branche erwartet neuen Superzyklus

Biotech-Aktien galten lange als das ganz große Renditeversprechen unter Börsianern. Aber nach der Entwicklung der Covid-Impfstoffe durch Moderna und BioNTech ist in der Branche nicht mehr so ganz viel passiert. Aktuelle Blockbuster-Präparate wie diverse Adipositas-Medikamente wurden eher von Big Pharma wie etwa Eli Lilly oder Novo Nordisk entwickelt.

Ferner belastete der massive Zinsanstieg des Jahres 2022, denn Biotech ist ausgesprochen kapital-hungrig. Und wenn das (Fremd)kapital teuer wird, leiden die Biotech-Unternehmen und bringen die Innovation nicht oder nur verzögert in den Markt.

Gleichzeitig zeigten sich die entsprechenden Zulassungsbehörden für neue Medikamente oder Therapieformen zunehmend sperrig. Immer öfter musste der Antragssteller, also das Biotech- oder Pharma-Unternehmen weitere Daten und Studienergebnisse beibringen.

Lange Rede kurzer Sinn: In den vergangenen rund 3 Jahren waren Biotech-Aktien in ihrer Gesamtheit – mit einigen Ausnahmen wie etwa der Krebsdiagnostiker GRAIL – nicht besonders renditestark.

Das sind die Zutaten des neuen Superzyklus

Nun wendet sich allerdings das Blatt. Das sollen die drei Erfolgsfaktoren für das Comeback der Biotech-Aktien bzw. für den neuen Superzyklus sein.

1. Übernahmewelle: In den nächsten 10 Jahren laufen in der Pharmabranche Patente im Wert von gegenwärtig 400 Milliarden USD aus. Das entspricht ungefähr einem Drittel des aktuellen Jahresumsatzes der Branche. Folglich füllt Big Pharma gegenwärtig die absehbar erschöpften Produkt-Pipelines auf.

Dafür treten Novartis, Sanofi, Johnson & Johnson oder auch Novo Nordisk – um nur einige zu nennen – eine milliardenschwere Übernahmewelle los. Dabei holt man sich bevorzugt kleinere und mittelgroße Biotech-Unternehmen. Ein großer Kurstreiber für die entsprechenden Aktien! Dazu gleich mehr.

2. Neue Technologie: Meines Erachtens hat die US-Zulassungsbehörde ihre Prüfungspraxis noch nicht wirklich liberalisiert. Gleichwohl ist die Behörde ausgesprochen offen für Innovation bzw. Neupräparate in den Segmenten Gen- und Zelltherapie sowie der mRNA-Technologie. Nur zur Erinnerung: Der Covid-Impfstoff der BioNTech oder der Moderna beruht auf dieser Technologie.

Fazit: Die Branche fokussiert sich stärker als in der Vergangenheit, um wieder auf den Erfolgsweg zurückzufinden.

3. Künstliche Intelligenz: Nicht nur ich bin der Meinung, dass gute KI-Software Forschung und Entwicklung beschleunigen sowie die notorisch hohen Kosten der Entwicklungsphasen senken wird. KI sollte der Branche den Extra-Kick geben.

Wie spielen wir nun diesen anlaufenden Superzyklus?

Wir engagieren uns einen der besten Biotech-Investoren

Die schweizerische BB Biotech AG beteiligt sich als Holding oder Investmentgesellschaft an vielversprechenden Biotech-Unternehmen. In der Praxis wird dieses Investment für Sie weitgehend wie ein Biotech-Aktienfonds funktionieren. Dennoch bestehen zwei Unterschiede zu herkömmlichen Publikumsfonds.

Der formelle Unterschied: Das Portfolio eines Publikumsfonds ist als Sondervermögen insolvenz-geschützt. Zu Deutsch: Hier sind Sie als Investor Eigentümer des Portfolios. Der Fondsmanager agiert lediglich als Treuhänder. Im Fall einer Insolvenz hat der Insolvenzverwalter keinen Zugriff auf das Fondsvermögen.

Der Eigentümer des BB Biotech-Portfolios ist hingegen die Gesellschaft selbst. Sie als Investor sind also Eigentümer des Unternehmens und haben keinen direkten Anspruch auf deren Vermögen. Im Insolvenzfall wäre das Portfolio-Vermögen also gefährdet.

Dieses Risiko ist allerdings sehr theoretischer Natur, zumal die Eidgenossen praktisch ausschließlich aus dem Eigenkapital investieren. Laut Geschäftsbedingungen kann man zwar bis zu 15 % Fremdkapital aufnehmen. Das tut man aber nur sehr punktuell und kurzfristig, um Marktchancen kurzfristig nutzen zu können.

Ich fasse mich kurz: Bei aller Phantasie fällt mir kein Weg ein, wie man ein solches Geschäftsmodell in die Insolvenz führen kann.

Die maximale Rendite: Vorbörslich kaufen

BB Biotech kauft überwiegend Anteile, also Aktien kleiner und mittelgroßer börsennotierter Unternehmen, wie sie jeder Aktienfonds oder auch jeder Privatanleger kaufen kann. Jetzt der zweite Unterschied zum Aktienfonds: Die Beteiligungsgesellschaft investiert rund 10 % des Portfolios in noch nicht notierte Biotech-Unternehmen. Publikumsfonds dürfen solche vor- oder außerbörslichen Anlagen (Private Equity) nicht tätigen.

So sind die Schweizer bereits Anfang 2018 – also vor dem Börsengang und vor der Pandemie – in das US-Unternehmen Moderna eingestiegen. Ich habe leider keine konkreten Zahlen zum Kaufvorgang gefunden.

Aber gehen Sie getrost davon aus, dass man die Beteiligung damals für einen Apfel und ein Ei erworben hat. Denn jenseits des eingeweihten Fachpublikums kannte das US-Unternehmen damals noch keiner.

Im Rahmen der Pandemie wurde Moderna bekanntlich zum schweren Milliarden-Unternehmen, an dem sich BB Biotech bzw. seine Aktionäre eine goldene Nase verdient haben. Hier bietet uns das Geschäftsmodell also die Chance auf die große Extra-Rendite, wie sie ein konventioneller Aktienfonds – zumindest auf diesem Weg – nicht schaffen kann.

BB Biotech in CHF

Chartkommentar: Der Moderna-Coup lässt sich in der Tat unmittelbar aus dem Chart herauslesen. So markierte die BB-Aktie 2021 einen historischen Rekordkurs, als in Europa und Nordamerika flächendeckend – auch mit dem Moderna-Kandidaten – geimpft worden ist. Dann kam die Große Inflation plus entsprechender Zinserhöhungen, sodass die Aktie hart zurücklief. In diesem Jahr ist die Korrektur nun ausgelaufen, nachdem die Schweiz-Aktie ein Kaufsignal ausgesendet hat.

Die drei Anker-Investments der BB Biotech

Zum Abschluss gehen wir einmal von der BB Biotech weg und schauen uns die drei zentralen Beteiligungen an, die für rund 38 % der Performance im Portfolio stehen.

Ionos Pharmaceuticals: Das US-Unternehmen entwickelt RNA-Wirkstoffe, die die menschliche Proteinbildung steuern. Insgesamt hat man bereits 5 Wirkstoffe an Big Pharma-Unternehmen – Biogen und AstraZeneca – veräußert. Derzeit befinden sich 10 weitere Kandidaten in einer der drei klinischen Testphasen.

Ionos wird im laufenden Jahr einen Umsatz von rund 900 Millionen USD erzielen. Schwarze Zahlen sind noch nicht greifbar. Die Aktie ist derzeit mit knapp 15 % im Portfolio gewichtet.

Argenx SE: Das niederländisch-belgische Unternehmen befasst sich vorwiegend mit der Therapie von Autoimmunkrankheiten und hat hierfür das Präparat Vyvgart entwickelt und an den Markt gebracht. Argenx schreibt seit dem vergangenen Jahr schwarze Zahlen und soll seinen Gewinn künftig massiv ausbauen.

Die Argenx-Aktie wiegt an der Börse fast 49 Milliarden Euro und kann als eher konservative Position im BB-Portfolio gelten. Diese Position soll die Wertentwicklung des Portfolios bzw. der BB-Aktie glätten.

Revolution Medicines: Das US-Unternehmen forscht im Segment der Präzisionsonkologie und entwickelt derzeit einen Wirkstoff gegen Lungen- und Bauspeicheldrüsenkrebs. Die Umsätze sind noch sehr klein, sollen sich aber – so der Wirkstoff erfolgreich – in den nächsten 2 Jahren vervielfachen. Allein in den letzten 3 Monaten hat sich die US-Aktie fast verdoppelt.

Das Salz in der Suppe ist die Übernahme

Die Biotech-Branche gehorcht ganz eigenen Gesetzen. So werden die meisten Biotechs gegründet, um gezielt einen oder wenige Wirkstoffe zu entwickeln. Die Unternehmen werden nicht unbedingt für die Ewigkeit gegründet. In der Praxis verdienen viele dieser Unternehmen auch nie einen einzigen Euro oder Dollar.

Der Plan ist vielmehr die Übernahme des Biotechs durch ein etabliertes Pharmaunternehmen. Etwas platt gesprochen ist die Arbeitsteilung die: Biotech entwickelt und Pharma verkauft. 2024 war in dieser Hinsicht für die Eidgenossen ein ausgesprochen mageres Jahr. So konnte das BB-Management nicht eine einzige Transaktion, sprich Übernahme oder Fusion vermelden.

Jetzt die große Marktwende: Heuer wurden bereits vier Biotech-Unternehmen aus dem BB-Portfolio übernommen. Erst Ende Oktober holte sich Novartis für 12 Milliarden USD das Biotech-Unternehmen Avidity Biosciences. Generell wird bei diesen Übernahmen nicht gekleckert. So bezahlte US-Gigant Johnson & Johnson für Intra-Cellular fast 15 Milliarden USD.

Aber auch außerhalb des BB Biotech-Portfolios haben wir 2025 zahlreiche milliardenschwere Transaktionen gesehen. So haben Pfizer, Roche, Genmab und Merck ebenfalls zugefasst.

Ich bin guter Dinge, dass die Übernahmewelle als wesentliche Zutat des anlaufenden Superzyklus anhalten wird. Ich formuliere wieder einfach: Big Pharma hat dicke Konten, aber oftmals nur noch dünne Pipelines. Diese Konstellation ist für ein Beteiligungsunternehmen wie BB Biotech wie gemalt. Denn die Eidgenossen sind an vielen Unternehmen beteiligt, die für die großen Adressen der Pharmabranche ausgesprochen interessant sind.

Eine originelle Dividendenpolitik

Die Aktie der BB Biotech soll uns allerdings nicht nur Kursgewinne bescheren, sondern auch noch eine durchaus bedeutende jährliche Dividende. Dabei hat das Management die Gewinnbeteiligung für die Aktionäre an den Kurs der Aktie gebunden.

Alljährlich wird im Dezember der durchschnittliche Monatskurs ermittelt. Darauf zahlt dann die Gesellschaft seit 2013 immer exakt 5 % Dividendenrendite. Beispiele: Liegt dieser durchschnittliche Dezemberkurs bei 50 CHF, fließen Ihnen im März zusätzlich 2,50 CHF zu, also 5 % von 50 CHF. Beträgt der Dezember-Kurs nur 40 CHF, werden folglich nur 2 CHF auf Ihr Konto fließen.

Eine solche Dividendenpolitik entspricht nun nicht unbedingt der reinen Lehre des Parseval-Dividendendepots. Wie Sie wissen, erwarten wir dort ganz unabhängig von der Kursentwicklung stets steigende Dividendenausschüttungen.

Das kann die BB-Aktie eben nur dann leisten, wenn der Kurs alljährlich im Dezember höher liegt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Aber genau diese Erwartung haben wir ja nun an die Aktie. Deshalb kaufen wir sie.

Kaufen Sie die Aktie der BB Biotech ganz unkompliziert in Euro! Als Handelssysteme bieten sich vor allem Xetra oder Tradegate an. Die Schweizer unter Ihnen gehen mit ihrer Order selbstverständlich nach Zürich.

Noch ein Hinweis zum Abschluss: Auf meinen üblichen Datenkasten, der die Gewinn- oder Dividendenschätzungen der Analysten wiedergibt, verzichte ich diesmal. Solche Daten sind hier nicht sinnvoll. Zwar meldet BB Biotech durchaus Quartalszahlen. So haben die Schweizer im abgelaufenen Quartal einen Gewinn in Höhe von 448 Millionen CHF oder 8,16 CHF je Aktie erzielt.

Dieser Gewinn entspricht ziemlich exakt dem Kurszuwachs der Portfolio-Positionen. Wollte ich also eine Gewinnschätzung für das laufende Quartal oder für 2026 erstellen, müsste ich die Kursentwicklung von rund 20 Biotech-Aktien schätzen. Das ist Blödsinn. Selbiges gilt logisch auch für die Dividende. Auch hier sind Prognosen sinnlos.

So kaufen Sie die Neuempfehlung BB Biotech AG: 

WKN / ISIN:

Börsenplatz:

Kauflimit:

Gewichtung:

Depot:

A0NFN3 / CH0038389992

Xetra

entnehmen Sie bitte aus dem 7%-Dividendendepot

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7%- Dividendendepot

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