Empfehlung 18.06.25

Bechtle: Schwäbische Innovationskraft für Sie zum Rabatt-Preis

Der Name trügt nicht. Hier setzen Sie als Anleger auf schwäbische Innovationskraft und Qualität aus Neckarsulm (Metropolregion Stuttgart). Mehr noch: Die schwäbische Qualität holen Sie sich derzeit auch noch zum Rabatt-Preis, also zu günstiger fundamentaler Bewertung ins Depot. Aber der Reihe nach. Was macht Bechtle eigentlich?

Nehmen wir doch einmal die Perspektive eines typischen Bechtle-Kunden ein! Stellen Sie sich vor, Sie sind Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens! In den letzten Jahren waren Sie etwas geizig und haben Neuanschaffungen auf die lange Bank geschoben. So arbeiten in Ihrer Firmenzentrale eher ältere Rechner. Auch in puncto Cloud, künstlicher Intelligenz (KI) oder Internetsicherheit ist Ihr Unternehmen nicht auf dem neuesten Stand.

Nun haben Sie die Möglichkeit, unzählige Dienstleister heranzuholen. Der eine schafft die Hardware an, der andere die Software für das Kundenmanagement und der dritte gestaltet Ihre unternehmenseigene Firewall. Das kann man so machen – oder man holt sich die Lösung aus einem Guss, bei der alle Bestandteile der IT auch wirklich kompatibel zusammenspielen.

Marktführer in Deutschland und Big Player in Europa

In diesem Moment werden Sie sich als Geschäftsführer unweigerlich mit dem Angebot der Bechtle AG befassen. Denn die Schwaben sind hierzulande das IT-Systemhaus Nr. 1 und auch gemeinsam mit den Franzosen von Atos oder Capgemini in Europa ein ganz schwerer Player. Dazu nur zwei Zahlen: Bechtle betreut in Europa mit über 15.000 Mitarbeitern rund 70.000 vorwiegend mittelständische Unternehmenskunden. Hauptmärkte sind genau in dieser Reihenfolge: Deutschland, Frankreich, Niederlande und die Schweiz.

Zurück zu Ihnen als Geschäftsführer! Sie machen nun das große Fass auf und bestellen bei Bechtle das Vollprogramm. Also zunächst die Hardware. Auf die Rechner spielen dann die Software-Ingenieure des Unternehmens die von Ihnen gewünschte SAP-Software auf. Die KI holt Bechtle für Sie von Microsoft. Für die Internetsicherheit Ihres Unternehmens installieren die Schwaben eine Anti-Viren-Anwendung des US-Unternehmens Palto Alto Networks. Bei der Cloud-Anwendung vertrauen Sie nach Empfehlung Ihres Bechtle-Betreuers auf Google.

Nur ganz nebenbei: Bechtle arbeitet praktisch mit allen großen Software-Unternehmen zusammen und bringt deren Lösungen zu den Kunden.

Neue Software ist immer dann besonders gut, wenn die Mitarbeiter sie auch bedienen können. Deshalb übernimmt Bechtle auch die Schulung Ihres Personals. Hakt es dennoch einmal, steht Ihnen etwa im Bereich Internetsicherheit das 24-Stunden-Notfall-Team der Bechtle zur Verfügung. Sie sehen also, das Geschäftsmodell des schwäbischen Unternehmens ist ausgeklügelt. So lebt man eben nicht nur von Neuaufträgen, sondern auch von Wartung und Service.

Je mehr Innovation, desto relevanter Bechtle

Unternehmen sind immer dann bereit, in ihre IT zu investieren, wenn „draußen am Markt“ neue innovative Anwendungen auftauchen. Da werden Sie mir sicherlich zustimmen. Cloud, KI und Internetsicherheit liegen derzeit im Trend. Es sind genau diese drei Trends, die dem Bechtle-Geschäft in die Karten spielen. Vor allem wenn man bedenkt, dass aktuell 35 % der deutschen Mittelständler noch gar nicht in der Cloud sind.

Tatsächlich ist es für einen Mittelständler nicht immer ganz einfach, technisch betrachtet auf der Höhe der Zeit zu sein. Es liegt oftmals gar nicht daran, dass das notwendige Geld für die neue Software fehlt. Sondern: In der Praxis ist das verantwortliche Personal im Tagesgeschäft maximal absorbiert, sodass wichtige Investitionen in die IT oftmals verschleppt werden.

Bechtle lebt genau von diesen Nachzüglern. Denn am Ende des Tages werden in wenigen Jahren 99 % der Mittelständler eine KI- und Cloud-Software haben. Dabei wird Bechtle helfen und damit besten Umsatz erwirtschaften. Lange Rede, kurzer Sinn: Ein IT-Dienstleister wie Bechtle verdient immer dann besonders gut, wenn im Software-Markt viel Innovation ist. Genau diese Konstellation sehe ich aktuell. Auch deshalb ist für mich die Bechtle-Aktie ein klarer Kauf.

Der Konjunkturaspekt: Viel Umsatz, viel IT-Ausgaben

Innovation im Markt allein reicht für das Geschäftsmodell eines IT-Ausstatters nicht aus. Genauso wichtig ist es, dass der Auftraggeber, also das Unternehmen, zuversichtlich in die Zukunft blickt und mit steigendem Umsatz rechnet. Es ist logisch, dass ein Unternehmen immer dann gerne investiert, wenn man steigende Umsätze und Gewinne erwartet.

Hier kann ich Ihnen eine einfache Faustformel an die Hand geben: Der Branchenverband der IT-Unternehmen Bitcom hat errechnet, dass Unternehmen rund 2 % ihres Umsatzes für die eigene IT aufwenden. Genau hier hatte es im vergangenen Jahr in weiten Teilen Europas etwas gehakt. Dazu einige Zahlen: Die Euro-Konjunktur ist 2024 nur um 0,8 % gewachsen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist sogar leicht um 0,1 % geschrumpft.

DAX-Unternehmen haben diese Konjunkturschwäche gemessen am Umsatz nicht unbedingt gespürt, weil man sich im Export schadlos gehalten hat. Die eher national orientierte mittelständische Kundschaft der Bechtle hatte dieses Glück freilich nicht. Hier spürte man die nationale Wachstumsschwäche und hat folglich die eine oder andere IT-Investition verschoben.

Es überrascht also nicht, dass der Gewinn pro Aktie der Bechtle im vergangenen Jahr um über 7 % gefallen ist. Die Aktie hat diesen Sachverhalt natürlich eingepreist und sich zeitweise von 50 auf 30 Euro ermäßigt.

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Der Kursabsturz der Aktie in den letzten Jahren ist kaum erklärlich. Dazu einige Zahlen: Ungeachtet des schwachen Geschäftsjahres 2024 ist Bechtle zwischen 2021 und 2024 gemessen am Gewinn pro Aktie immer noch um 5 % gewachsen. Trotzdem ist die Aktie in diesem Zeitraum phasenweise um 50 % gefallen.

Also, wie sehen Sie das? Das ist doch ein absolutes Missverhältnis, wie ich es noch nicht oft beobachtet habe. Das soll uns allerdings überhaupt nicht kratzen. Ganz im Gegenteil: Diese überzogene Korrektur ist Ihre Chance. Zumal die Übertreibung bereits seit Jahresanfang abgebaut wird.

Denn nach dem Kursrückgang ist die Bechtle-Aktie etwa gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) nun wirklich günstig. 2021 gab der Markt der Aktie noch ein KGV von 34, 2020 sogar von fast 40. Auf Basis der für 2025 erwarteten Gewinne beträgt das KGV mittlerweile nur noch knapp über 20. Anders formuliert: Obwohl Bechtle unverändert gut verdient, wenn auch nicht auf Rekordniveau, hat sich die KGV-Bewertung seit 2021 um rund ein Drittel ermäßigt. Für mich ist das ein starkes Kaufargument.

Mein Rendite-Plan für Sie

Seit Jahresanfang konnte sich die Bechtle-Aktie bereits um 25 % erholen. Zwar gehe ich davon aus, dass der Gewinn des Unternehmens auch heuer nochmals leicht – rund 5 % – schrumpfen wird. Diese Prognose habe ich nicht exklusiv, sondern sie ist auf die Konsensschätzungen der Analysten gestützt. Anders formuliert: Der erwartete kleine Gewinnrückgang 2025 ist eingepreist und wird die Aktie in ihrem Fortkommen nicht mehr bremsen.

Zumal die Investoren allmählich ihren Blick auf das Geschäftsjahr 2026 richten. Und da sollen die Schwaben wieder ungefähr an das Rekordjahr 2023 anknüpfen. Danach wird Bechtle wieder – gemessen an Umsatz und Gewinn – auf Rekordjagd gehen. Zur Verdeutlichung bilde ich für Sie im Folgenden die Entwicklung des Gewinns pro Aktie im Chart ab.

Gewinnentwicklung (Gewinn pro Aktie) in EUR

Außerdem springt der Mittelstand zunehmend auf Trendthemen wie Cloud oder KI auf. Die Unternehmen haben verstanden, dass man technologisch noch nicht auf der Höhe der Zeit ist. Das werden die Mittelständler ändern. Das spielt Bechtle in die Karten, und somit auch Ihnen als Bechtle-Aktionär.

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