Krebs: Endlich wieder ein Durchbruch?

Alexander von Parseval

Liebe Börsianerinnen und Börsianer,

als Student hatte ich für einen Börsendienstleister Kurzmeldungen, wie sie Trader benötigen, verfasst. Mein Arbeitsfeld war wesentlich die Pharma- und Biotech-Branche. Besondere Aufmerksamkeit haben damals regelmäßig Meldungen erfahren, die in der Überschrift Wendungen wie „Krebs“ und „Durchbruch“ hatten. Die Begeisterung der Anleger für solche Themen kannte kaum eine Grenze.

Hernach haben wir uns alle etwas beruhigt und dieses Marktsegment realistisch betrachtet. In der Tat hat die Branche die großen Versprechungen nicht wirklich erfüllt. So gilt ein neues Krebspräparat bereits als gut und zulassungsfähig, wenn es die Lebenserwartung der Krebs-Patienten um zwei bis drei Monate verlängert. Anders formuliert: Der Fortschritt in der Krebs-Therapie war in den vergangenen Jahren recht überschaubar. Große Durchbrüche habe ich da nicht erkannt.


Jetzt sehe ich allerdings die Chance, dass die Menschheit und die Medizin endlich wieder einmal echten Fortschritt schafft. Dafür steht seit einigen Wochen das US-Biotech-Unternehmen Revolution Medicines. Den Amerikanern ist es offenbar gelungen, den Code des sog. Onkogens zu entschlüsseln. Mehr dazu lesen Sie gleich im ersten Update.

Daneben knüpfen Ärzte große Hoffnungen an die Nukleartherapie, bei der schwach radioaktiven Substanzen in den Körper eingebracht werden und anschließend punktuell den Krebsherd ansteuern. Auch die US-Zulassungsbehörde FDA ist diesmal optimistisch und prüft derzeit die Zulassung zweier neuer Radiopharmaka.

Diese Präparate benötigen als Vorprodukt das Isotop Actinium-225. Actinium ist momentan noch selten und deshalb sehr wertvoll, wie Sie gleich in meiner Nachkaufempfehlung Eckert & Ziegler lesen werden.

Ganz zum Schluss noch eine Botschaft für meine Landsleute: Allenthalben müssen wir lesen, wie unsere Vorzeigebranchen Auto- oder Maschinenbau abgehängt werden. Das Land ist im Niedergang, so der allgemeine Tenor. Vielleicht ist das auch so.

In der Nuklearmedizin sind die Deutschen allerdings Weltklasse. Hier verfügen wir über zwei Kompetenzzentren in Berlin und München. Also, liebe Landsleute, jetzt nicht jammern, sondern unsere Stärken kaufen!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

 Alexander von Parseval

P.S. Mein Kollege hat mir nach Redaktionsschluss einen kleinen Zettel hingelegt. Danach hat das NextGeneration-Depot seit dem 3. Oktober (Start des Parseval) einen Wertzuwachs von 14,5 % geschafft. Das konservative Dividendendepot liegt 5,1 % im Plus. Zum Vergleich: Der DAX hat in diesem Zeitraum 3,7 % geschafft und der NASDAQ 100 machte 3 %. So soll es weitergehen.

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